Adventsgeschichte – Angel’s Guardian 20.12.2016

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Hier kommt das Türchen Nr. 20 und somit nähern wir uns nicht nur Weihnachten, sondern auch mit großen Schritten langsam aber sicher dem Finale. Ihr dürft weiterhin gespannt sein.
Und wer alle Türchen gerne noch einmal nachlesen will, der klickt bitte HIER.

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Türchen 20

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»Brauchen wir das ganze Zeug eigentlich wirklich, Finn?«, fragte Riley zweifelnd und besah sich die Einkaufstüten, die sich im Flur von Seans Villa stapelten.

Es grenzte an ein Wunder, dass er überhaupt alles im Kofferraum hatte verstauen können, wobei auch einige Dinge für ihn dabei waren. Innerhalb von kaum zwei Stunden war sein Konto um eine fünfstellige Summe geschrumpft. Doch er konnte seinem besten Freund einfach keinen Wunsch abschlagen, immerhin hatten sie einen Deal. Finn brachte ihm alles bei, was es über moderne Technik wie Smartphone, Computer und sonstige Gerätschaften gab, dafür versuchte er Finn ein wenig Ordnung und vor allem das Kochen beizubringen. Wenn es Finn nicht gäbe, wäre er sicherlich hoffnungslos verloren. Ab und an lieh ihm Finn auch seine Schulbücher aus, wofür er ihm sehr dankbar war, denn eine Schule hatte er das letzte Mal besucht, als er in die zweite Klasse kam. Und dank Seans und Tylers Hilfe konnte er mittlerweile zumindest lesen, schreiben und auch rechnen. Ansonsten hätte er nie seinen Führerschein bestanden.

»Na und ob.« Finn zwinkerte ihm schelmisch zu. »Die neue Spielkonsole und die zwei Spiele brauche ich, wenn ich bei dir zu Besuch bin. Ein Tablet muss jeder vernünftige Mensch besitzen und mit dem Ebook-Reader kannst du noch mehr Bücher lesen. Außerdem ist eine neue Uhr immer viel Wert.«

»Fällt dir dabei eigentlich die Ironie auf?« Riley versuchte sich ein Grinsen zu verkneifen.

»Nö.« Finn streckte ihm die Zunge raus und rannte ins Wohnzimmer.

Riley eilte ihm hinterher und bekam ihn gerade noch am Arm zu fassen, als er wieder zurück in den Flur laufen wollte.

»Ich darf die Sachen aber auch benutzen«, sagte Riley und gab Finn einen Kuss auf die Wange.

»Aber erst, nachdem ich mir alles ausgeliehen habe.« Finn lachte, zog Riley in eine Umarmung und küsste ihn auf die Stirn.

»Du bist ein Schlitzohr.«

»Und du einfach viel zu gut für diese Welt.«

»Lass uns die Sachen holen und einpacken, sonst können wir sie an Weihnachten nicht verschenken.« Finn schnappte Riley an der Hand und sie liefen zurück in den Flur, um die Einkaufstüten ins Wohnzimmer zu schleppen. Dort begannen sie alles herauszuholen und auf dem gläsernen Couchtisch auszubreiten.

»Wie willst du Sean eigentlich die Lieferung für den Großbildschirm erklären?«, fragte Riley, nachdem er die Rechnung und den Lieferschein dazu zur Seite legte. »Dir ist schon bewusst, dass er ihn kaum nutzen wird.«

»Ganz einfach.« Finn hob gewichtig den Zeigefinger und sein Schmunzeln war ansteckend. »Ich bin die meiste Zeit zu Hause und dann möchte ich wenigstens das genießen, wenn ich schon allein sein muss. Sean hat mir allerdings versprochen, dass er sich im kommenden Jahr mehr Auszeit nehmen möchte. Außerdem ist es unser Geschenk.«

Riley nickte. Den neuen Flachbildfernseher hatten sie gemeinsam gekauft, obwohl er erst einmal die Rechnung dafür übernommen hatte. Finn arbeitete in seiner Freizeit in einem Supermarkt und an den Wochenenden auch hin und wieder in der Wäscherei eines Krankenhauses. Damit verdiente er sich ein wenig Geld, denn er wollte sich nicht von Sean aushalten lassen. Manchmal musste Sean ihn regelrecht überreden, ihm etwas kaufen zu dürfen. Gerade das machte Finn einzigartig. Obgleich er wusste, wie viele Millionen Sean auf seinem Bankkonto besaß, hatte er diese Tatsache nie ausgenutzt und machte auch immer wieder deutlich, dass er es nicht wollte.

Geschäftig gingen sie zusammen ans Werk. Sie hatten sich sogar extra Geschenkpapier mit Weihnachtsmotiv besorgt. Tyler und Matt, sowie auch Sam würden ihre Geschenke erst auf der Weihnachtsfeier bekommen. Der Fernseher für Sean sollte bereits in den nächsten Tagen geliefert werden. Auch an Lian hatte Riley gedacht, sowie an dessen Verlobte Jacky.

Wehmütig schielte er zu einer etwas größeren Einkaufstasche hinüber und seufzte. Ob er das Geschenk jemals Gab übergeben konnte, stand in den Sternen.

»Sei nicht traurig«, meinte Finn. »Die Jungs wissen, was sie tun.«

»Das sagst du.«

»Ja, tu ich und ich meine es auch so.« Finn stand auf und setzte sich neben Riley. Er legte ihm einen Arm um die Schulter und drückte ihn an sich. »Tyler hat recht. Dein süßer Gabriel musste das erfahren. Stell dir vor, ihr zwei seit in der Kiste und wollt Sex … und dann streichelt er dir mit den Händen über den Rücken. Meinst du nicht, er würde das merken? Bei der Kundschaft ist es scheißegal, die wollen nur einen guten Fick. Aber nicht, wenn dein Freund dich berührt. Das geht viel tiefer. Also wenn Sean und ich kuscheln ist das jetzt nicht, weil wir unbedingt mehr wollen, sondern einfach, weil das manchmal viel schöner ist. Weißt du, seine Nähe spüren und einfach nur nebeneinander gekuschelt einschlafen.« Er unterbrach sich und hauchte Riley einen Kuss auf die Schläfe. »Ich bin jetzt nicht der große Gefühlsexperte, aber damit hat das auch nicht so viel zu tun … naja, irgendwie doch. Kurz gesagt, stell dir vor, er berührt dich und fühlt die Narben. Dann will er doch wissen, woher du sie hast. Und warum du sie versteckst. Verstehst du?«

»Hm. Ich glaube schon.«

»Siehst du. Und? Könntest du es ihm dann sagen? Mitten in so einem intimen Moment?«

Unsicher, was er darauf antworten sollte, löste Riley sich von Finn und blickte ihn ängstlich an.

»Genau das meine ich. Du weißt es nicht … oder anders gesagt, du hast Angst.«

»Woher…?«

»Woher ich das weiß?«

Riley nickte.

»Weil es mir so gehen würde. Genauso wie Sean, Tyler, Matt und eben auch dir.« Finn lächelte ihn aufmunternd an. Er nahm Rileys Hand in die seine und drückte sie leicht. »Das ist der Grund, warum Gabriel das wissen muss, bevor ihr euch beide vielleicht in etwas verrennt.«

»Aber was ist, wenn er das alles nicht versteht?« Riley schluckte einen Kloß im Hals herunter und spürte einen schmerzhaften Stich in der Magengegend. Gerade erst hatte er Gabriel kennengelernt und er wollte ihn nicht schon wieder verlieren.

»Ganz ehrlich? Dann ist er ein doofer Mistkerl.«

Riley wollte ihm wegen der frechen Antwort die Ohren lang ziehen, als unerwartet sein Smartphone klingelte. Neugierig holte er es aus der Hosentasche und hoffte auf eine positive Nachricht von Sean. Doch es war nicht Sean, sondern Jamie, der ihm eine Bildnachricht geschickt hatte. Kaum hatte er sie geöffnet, musste er laut lachen.

»Was ist denn los?«

»Jamie und Charly sind keine guten Hundesitter.« Er reichte das Handy weiter und Finn prustete sofort los.

Auf dem Bild war Henry zu sehen, der mit einem übergroßen Rentiergeweih aus Plüsch auf dem Kopf auf seiner roten Decke hockte, und treu doof in die Kamera guckte.

***

Gabriel fror, doch das war ihm egal. Genauso egal wie die zehn unbeantworteten Anrufe von Tyler seit gestern Abend auf seinem Handy. Er wusste ohnehin, warum er ihn versuchte zu erreichen. Aus Frust und um einen klaren Kopf zu bekommen, aber auch, um seine Kopfschmerzen zu lindern, spazierte er seit über drei Stunden in klirrender Kälte durch die Straßen. Ohne Ziel und ohne wirklich einen klaren Gedanken fassen zu können.

Gabriel war wütend, verzweifelt und absolut am Boden zerstört. Was er auf den Bildern gesehen hatte, verfolgte ihn wie ein nicht enden wollender Albtraum. Immer wieder tauchte der ausmergelte und verwahrloste Körper von Angel vor seinem geistigen Auge auf. Seine Narben, die von unaussprechlicher Gewalt und Perversion zeugten. Dabei musste er stets daran denken, was Sean ihm erzählt hatte. Vom eigenen Vater an einen Menschenhändlerring verkauft. Angel war zu Kinderpornografie gezwungen worden und Seans eigener Vater hatte ihn als Toy-Boy benutzt. All das war einfach zu viel für ihn.

An all dem, was ihm angetan worden war, trug Angel keine Schuld, das wusste Gabriel. Was ihm jedoch am meisten zu schaffen machte, war die Tatsache, dass Angel trotz alledem freiwillig seinen Körper verkaufte.

Er tut es freiwillig. Niemand zwingt ihn zu irgendetwas.

Diese Worte verfolgten Gabriel wie ein Mantra. Zugleich ärgerte er sich über sich selbst. Warum war er nur so naiv gewesen und hatte die Anzeichen nicht bemerkt? Hatte es überhaupt Anzeichen gegeben und er hatte sie vor blinder Schwärmerei schlichtweg übersehen?

Gabriel wusste es nicht und genau das machte ihn umso wütender. Warum hatte Angel ihn angelogen? Er hatte es bei ihm ja auch nicht getan.

Egal wie er es drehte und wendete, er hatte das Gefühl, Angel hatte ihn bewusst hintergangen und mit seinen Gefühlen gespielt.

Schließlich beschloss Gabriel nach Hause zu gehen. Zudem fing es an zu schneien. Es nützte ihm nichts, wenn er sich deswegen noch eine ordentliche Erkältung einfing. Gerade als er auf sein Wohnhaus zusteuerte, erkannte er von weitem Tyler, der bereits ungeduldig auf ihn wartete. Am liebsten wäre er auf der Stelle umgedreht, aber ihm war kalt und er wollte zurück ins Warme.

»Was willst du?«, fragte er knapp, als er den Schlüsselbund aus der Hosentasche kramte.

»Was glaubst du denn?«

»Kein Bedarf an einem Gespräch, wenn es das ist, weswegen du hier bist«, gab Gabriel frostig zurück.

»Na gut, dann kannst du mich wenigstens auf einen Tee einladen.« Tyler lächelte und rieb sich die kalten Hände.

Ohne ein Wort schloss Gabriel auf und achtete nicht darauf, ob Tyler ihm folgte. Das Gleiche tat er oben an seiner Wohnungstür. Er zog die Jacke aus, pfefferte sie in die Ecke und lief geradewegs ins Wohnzimmer und auf seine kleine Küchenzeile zu. Dort füllte er Wasser in den Kocher und schaltete ihn an. Als er sich umdrehte, hatte Tyler schon auf seinem Sofa Platz genommen und zündete sich eine Zigarette an.

Seufzend kam er mit dem Aschenbecher hinüber und stellte ihn auf dem Couchtisch ab. Anschließend ging er zurück, nahm zwei Tassen aus dem Schrank, ebenso zwei Teebeutel. Wenige Momente später goss er kochendes Wasser in die Tassen und kam mit beiden zurück zu Tyler.

»Danke«, sagte er und klopfte einladend neben sich auf das Sofa.

»Du lädst mich in meiner eigenen Wohnung ein Platz zu nehmen?«, fragte Gabriel mürrisch. »Wie zuvorkommend.«

Tyler seufzte theatralisch. »Nun schwing deinen Hintern schon neben mich, sonst zwing ich dich dazu. Und rauch eine, das beruhigt die Nerven.«

Gabriel war keineswegs zum Spaßen aufgelegt. Allerdings wollte er es sich mit Tyler auch nicht verscherzen, also kam er der Aufforderung widerwillig nach.

»Dann lass uns mal ein wenig quatschen. Wie war dein Tag? Hat dir der Alkohol geholfen?« Sein Freund deutete mit dem Kinn auf die leere Scotchflasche, die immer noch dort stand, wo er sie gestern Abend abgestellt hatte.

»Nein«, antwortete Gabriel und verdrehte die Augen. »Und nein, ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Das ist doch die Frage, die du mir stellen willst.«

»Wollte ich nicht, aber trotzdem danke für die Antwort.« Tyler zwinkerte ihm zu. »Ach komm schon. Meinst du, der ganze Aufwand war nur, damit du wie ein beleidigter kleiner Junge hier einsam vor dich hin schmollst?«

»Na, dann sag mir … warum? Warum sollte ich erfahren, dass Angel ein Callboy ist? Damit er sich weiter über mich lustig machen kann, weil ich nicht wusste, dass er sein Geld damit verdient? Oder wolltet ihr nur alle mal sehen, wie der doofe Gabriel sich von euch allen verarschen…«

Eine schallende Ohrfeige unterbrach ihn.

»Verfluchte Scheiße! Hör auf damit!«, fuhr Tyler ihn an und sprang auf. »Du tust gerade so, als wärst du derjenige, der die Arschkarte gezogen hat. Hast du dich mal selbst reden gehört? Selbstmitleid steht dir nicht.«

»Ach ja?« Nun stand auch Gabriel auf, die Hände zu Fäusten geballt. »Warum bekomme ich dann so eine bescheuerte Geschichte von Onkel und Neffe aufgetischt? Warum hat er mir nicht gleich gesagt, was Sache ist? Steht auf meiner Stirn vielleicht Arschloch?«

»Im Moment ja. Du willst ja gar nicht verstehen, was los ist. Nein. Lieber verkriechst du dich in deinem Schneckenhaus, gibst allen und jedem die Schuld, und überlegst für keinen müden Cent, warum das alles. Und wenn es wirklich deine Meinung ist, dass wir alle dich nur von Anfang an verarschen wollten, dann tut es mir leid. Dann habe ich mich gewaltig in dir getäuscht.«

Tyler drehte sich um und war im Begriff Gabriels Wohnung zu verlassen. Doch Gabriel wollte endlich Antworten. Antworten auf seine Fragen, die ihn wie ein gefräßiges Monster verfolgten und zu verschlingen drohten. Er lief ihm hinterher und schnappte Tyler am Arm.

»Was ist?«, giftete er ihn an.

»Dann sag’s mir. Sag mir endlich warum?«

»Du fragst mich allen Ernstes noch, warum?« Tyler schloss für einen Moment die Augen und holte einmal tief Luft.

Gabriels Puls raste und er spürte, wie er am ganzen Körper zu zittern anfing. Er wollte doch einfach nur verstehen.

»Angels Vergangenheit ist eine Sache«, sagte Tyler und verschränkte die Arme vor der Brust. »Sogar noch wichtiger als das, was er arbeitet. Klar wäre es besser, er würde dir die Gründe dafür persönlich sagen, da gebe ich dir recht, doch es ist eben nicht so einfach. Alles hängt eben auch miteinander zusammen. Angels Gefühlswelt ist die eines kleinen Jungen, der gerade erst die Gefühle für sich entdeckt. Verstehst du das?«

Gabriel nickte zögernd und versuchte zu verstehen.

»Jahrelang wurde er missbraucht und das würde kein Mensch einfach so leichtfertig wegstecken. Also hat Angel das Einzige getan, was er tun konnte. Einfach nichts mehr gefühlt. Erst als Edward das Zeitliche segnete und Sean ihn unter seine Fittiche nahm, kam Angel ganz langsam aus seinem Schneckenhaus heraus. Sean und ich waren sehr lange Zeit seine einzigen Bezugspersonen. Noch vor zwei Jahren hättest du ihn nicht einmal lachen gehört. Mittlerweile ist er ein ganz anderer Mensch, aber gefühlsmäßig immer noch unreif. Und nun gebe ich dir noch einen gut gemeinten Rat … denn du solltest eine Sache niemals tun … seine Tätigkeit als Callboy mit dem wahren Angel in einen Topf werfen. Ja, er verdient damit sein Geld, das darf er auch, wenn er es denn will. Weder Sean noch irgendjemand anderer hat ihn jemals dazu gezwungen. Den Sex, den er mit der Kundschaft hat, ist einfach nur genau das … Sex. Vielleicht klingt das jetzt megamäßig klischeehaft, doch ehrlich gesagt, kennt er nichts anderes. Außerdem war er nie in der Schule, das Schreiben und Lesen haben Sean und ich ihm beigebracht. Wie sollte er da einen normalen Job annehmen? Klar, er hätte irgendwo Teller waschen oder sonst irgendeine total unterbezahlte Arbeit tun können. Aber dazu kann ich dir auch etwas sagen. Angel geht erst seit ungefähr einem Jahr wirklich allein vor die Tür. Genau seit dem Tag, als Sean ihm Henry schenkte. Er ist nicht gerne unter Menschen und ich kann ihn gut verstehen. Er hat Angst. Doch inzwischen tut er so viele Dinge, an die er früher wahrscheinlich nie gedacht hätte. Er hat den Führerschein bestanden. Er geht allein Einkaufen. Ja, er geht auch inzwischen ohne Sean und mich zu fragen einfach spazieren. Und jetzt lass ich dich allein und du denkst darüber nach. Entscheide dich. Aber tu bitte eines nicht, ihn vorschnell verurteilen.«

Tyler drehte sich um und verschwand ohne ein weiteres Wort aus seiner Wohnung.

Gabriel stand da, sprachlos und mit Tränen in den Augen.

© Madison Clark

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Das Bild von Henry will ich sehen, ihr auch? Und nun hat Gabriel von Tyler den Kopf sprichtwörtlich gewaschen bekommen. Aber zugleich hat er jetzt auch die Möglichkeit, alles, was er bisher erfahren hat, zu verarbeiten und eine Entscheidung zu fällen. Was meint ihr, wie sie ausfallen wird?

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