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Die neue Domain und Webpräsenz lautet

www.madisonclark.de

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Ich danke für euer Verständnis.

Madison Clark

Dieser Beitrag wurde am 20. April 2017 in Allgemein veröffentlicht.

Adventsgeschichte – Angel’s Guardian 24.12.2016

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Hier kommt das große Finale zum 24.12. … es wird spannend 😉
Ich wünsche euch allen frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017

Und natürlich könnt ihr alle Türchen HIER noch einmal nachlesen.
Morgen solltet ihr die große Weihnachtsüberraschung auf der Seite des BLACK DESIRE nicht verpassen

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Türchen 24

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Gähnend streckte sich Gabriel und öffnete verschlafen die Augen. Es war bereits hell und ein flüchtiger Blick aus dem Fenster zeigte ihm, dass es inzwischen heftig schneite. Immer noch berauscht von gestriger Nacht, drehte er den Kopf zur Seite. Dort wo Angel neben ihm auf der kuschligen Decken- und Kissenlandschaft geschlafen hatte, war der Platz leer.

»Angel?«, rief er und wartete auf Antwort. Doch es kam keine.

Verwirrt setzte er sich auf und musste sich aus der verhedderten Decke herauswinden.

»Angel? Wo bist du?«

Wieder keine Antwort. Nervös und mit schneller schlagendem Herz stand er auf und schlang sich die Wolldecke um die nackten Hüften. Ein Blick durch das Appartement verriet ihm, dass nichts auf Angel hindeutete. Wo konnte er sein?

»Bist du im Bad?«, rief Gabriel und lief eilig hinüber. Als er die Tür öffnete, war es darin dunkel. Von Angel weit und breit keine Spur.

Schließlich ging er zurück zum Kamin, wo sie die vergangenen Stunden gemeinsam eng umschlungen verbracht hatten. Ängstlich stellte er fest, dass auch Angels Kleidung fehlte. Wo war er? Wollte er vielleicht für sie Frühstück besorgen? Ein anderer Gedanke fiel ihm zu seinem plötzlichen Verschwinden nicht ein. Aufgeregt ging er herüber zu dem Tisch, an dem sie zu Abend gegessen hatten. Das benutzte Geschirr stand noch genauso da wie sie es zurückgelassen hatten. Die Teelichter waren längst ausgebrannt. Doch dazwischen entdeckte er einen beschriebenen Zettel.

Verunsichert griff er nach dem Stück Papier. Alles war in Großbuchstaben und in einer sehr unsicheren Handschrift geschrieben worden. Auf den ersten Blick erkannte er auch einige Rechtschreibfehler. Argwöhnisch begann er lesen …

DANKE GAB FÜR ALLES.
DU HAST MIR EINE UNERGESLICHE NACHT GESCHENKT.
HAST MIR GEZEIGT DASS ES SCHÖN SEIN KANN.
LEIDER KÖNNE WIR UNSS IN DEN NÄCHSTEN WOCHEN NICHT SEHEN. ABER ICH MÖCHTE DIR SAGEN DASS DU MEIN FREUND BIST. DU HAST MIR ETWAS GEGEBEN WAS ICH NICHT KENE UND DAFÜR DANKE ICH DIR.

Kaum hatte er die Worte gelesen, las er die Nachricht noch einmal und dann ein drittes Mal. Was sollte das bedeuten, dass sie sich in den nächsten Wochen nicht sehen könnten? Das ergab überhaupt keinen Sinn.

Panisch rannte er zu seiner Tasche und kramte das Smartphone heraus. Mit zittrigen Fingern suchte er Angels Telefonnummer und wählte. Es klingelte nur einmal und die Mailbox ging ran.

»Was tust du nur?«, fragte er in den Raum hinein und versuchte seinen Puls ein wenig zu beruhigen.

Kurz darauf wählte er Seans Nummer. Die Sekunden vergingen für ihn wie Stunden, bis er endlich Seans Stimme hörte.

»Schon so früh wach?«, kam die Frage und Gabriel konnte das schelmische Grinsen vor seinem inneren Auge sehen. Doch ihm war nicht nach scherzen zumute.

»Angel ist weg«, sagte er.

»Wie er ist weg?«

»Weg. Ich habe eine Nachricht gefunden.« Völlig aufgelöst las er ihm die Zeilen vor.

»Scheiße«, war alles was Sean ihm antwortete.

»Und nun? Er geht auch nicht ans Handy, nur die Mailbox. Ist er vielleicht im Penthouse?«

»Weiß ich nicht, denn ich bin nicht im Club sondern zu Hause«, bedeutete Sean und im Hintergrund konnte Gabriel Finns leise Stimme hören, der sich erkundigte, was los sei. Eilig gab er ihm den Inhalt des Zettels wieder und wandte sich anschließend an Gabriel. »Komm zum Club, ich bin gleich da.«

Gabriel antwortete ihm nicht mehr, sondern beendete das Gespräch sofort. Er warf die Decke von sich und klaubte im Eiltempo seine Sachen zusammen. Vor Hektik fiel er der Nase nach auch noch auf den Boden. Ein stechender Schmerz breitete sich augenblicklich in seinem rechten Arm aus.

»Verfluchte Scheiße«, schimpfte er und pfefferte gereizt die Decke, über die er gestolpert war in die nächste Ecke. Den Schmerz ignorierend schaffte er es sich anzuziehen. Dann schnappte er sich seine Jacke und die Tasche und hechtete zur Wohnungstür.

Völlig außer Atem und verschwitzt erreichte er zwanzig Minuten später das Black Desire. Seine Lunge brannte und er hatte einmal eine Verschnaufpause einlegen müssen. Er war diese körperliche Anstrengung gar nicht gewohnt und sein Zigarettenkonsum hatte das restliche dazu beigetragen. Dank des aufkommenden Schneechaos‘, das sich auf den Straßen durch den plötzlichen Wintereinbruch gebildet hatte, war es ihm unmöglich gewesen ein Taxi zu bekommen. Er war froh, dass Seans Eigentumswohnung nicht noch weiter entfernt lag.

Doch er wollte sich keine weitere Pause gönnen. Daher beschloss er gleich nach oben zu gehen. Irgendjemand würde er sicherlich finden, der ihm weiterhelfen konnte. Er eilte zum Hintereingang und seine Vermutung bestätigte sich.

»Sam«, rief er. »Sam … ich … ich brauche deine … Hilfe.«

»Was ist denn mit dir passiert?« Seans Assistent musterte ihn skeptisch. »Ich dachte Riley und du … ihr seid…«

»Keine Zeit«, presste Gabriel hervor. »Ich … ich muss ins … Penthouse. Dringend.«

Sam nickte und er folgte ihm nach oben. Kaum war die Tür offen, stürzte er herein und rief immer wieder nach Angel. Er stürmte ins Schlafzimmer, anschließend ins Bad, doch nirgendwo konnte er eine Spur von ihm entdecken.

Wieso? Warum? Gabriel verstand nicht, weshalb Angel einfach so abgehauen war. Hatte er etwas falsch gemacht? Hatte er ihn womöglich zu sehr bedrängt? Aber dann hätte er sich doch sicherlich nicht für eine unvergessliche Nacht bedankt und geschrieben, sie wären Freunde. Nichts ergab einen Sinn. Mit Tränen in den Augen nahm er am Küchentisch Platz und spürte den schmerzenden Stich in seinem Herzen. Eben noch hatten sie die schönsten Stunden zu zweit verbracht und kaum drehte er sich um, war Angel einfach verschwunden. Was in drei Teufels Namen hatte er nur falsch gemacht?

»Gab, kommt mit«, hörte er Seans Stimme und spürte eine Hand auf seiner Schulter.

»Er … er ist nicht … hier«, sagte er und zog die Nase hoch.

»Ich weiß. Er hat mich gerade unterwegs angerufen. Er ist bei mir zu Hause.«

»Was?« Gabriel sprang vom Stuhl auf. »Wieso das?«

»Das weiß ich nicht. Aber ich habe ihm gesagt, er soll warten bis ich komme. Dann mal los. Mein Auto steht unten im Halteverbot.«

Gabriel war bereits an der Tür, als Sean sich umdrehte und ihm folgte. Zwei Minuten später saßen sie in Seans BMW und dieser kämpfte sich hupend durch den Londoner Verkehr. Gabriel war kaum fähig einen klaren Gedanken zu fassen. Innerlich verfluchte er jeden Fahrer, der vor ihnen auf die Bremse trat. Er wusste zwar nicht, wo Seans Haus lag, doch als er auf die Schnellstraße Richtung Westen bog und sie mehrmals an dem Schild Flughafen Heathrow vorbeifuhren, wurde er stutzig.

»Wo genau wohnst du überhaupt?«, erkundigte er sich.

»In Havering.«

Einen Augenblick ging er gedanklich die verschiedenen Stadtteile der Millionenmetropole durch und stellte erschrocken fest, dass Havering in der entgegengesetzten Richtung lag.

»Du fährst falsch«, giftete er ihn an. »Du musst zurück.«

»Nein, muss ich nicht. Wir sind genau richtig und in zehn Minuten am Ziel.« Mehr sagte Sean nicht und machte das Radio an.

»Seid ihr beide jetzt durchgeknallt? Wollt ihr mich vielleicht verarschen? Macht es euch Spaß, mich zu verarschen? Du hast mir vorhin gesagt, er wäre bei dir.«

»Nein, mein Lieber«, sagte Sean, blickte ihn mit gelassener Miene an und fuhr mit ernsthaftem Tonfall fort. »Das, mein lieber Gabriel, nennt man vorausschauende Planung.«

Verärgert und immer noch ängstlich um Angel, verschränkte er die Arme vor der Brust. »Wenn wir am Flughafen sind, fahre ich mit der Bahn zurück in die Stadt und suche nach ihm.«

»Das musst du nicht, wir sind gleich bei ihm«, antwortete Sean stoisch. »Und jetzt beruhige dich.«

»Ja klar, ich beruhige mich. Also wenn er dort sein sollte, dann fahr gefälligst schneller.« Gabriel hätte am liebsten mit ihm den Platz getauscht und wäre selbst gefahren. Stattdessen konzentrierte er sich auf seine Wut und überlegte, was er mit ihm tun würde, wenn sie am Flughafen ankommen würden.

Das taten sie keine zehn Minuten später. Gabriel stürmte aus dem Auto und wollte bereits losrennen, als Sean ihn an der Schulter packte.

»Lass mich los«, schnauzte er ihn an.

»Tu ich auch, bevor du mir wieder einen rechten Haken verpasst.« Sean grinste ihn frech an und ließ tatsächlich von ihm ab. »Am besten rennst du in diese Richtung. Sonst könntet ihr euch verpassen.« Mit dem Kinn deutete er zum Abflugterminal.

Gabriel schluckte seinen Ärger herunter. Er hatte jetzt keine Zeit sich mit Sean zu befassen, er musste zu Angel. Wohin wollte er denn fliegen? Warum wollte er überhaupt wegfliegen und wohin? Verzweifelt steuerte er auf die Halle zu und spürte den Stich in seinem Herzen immer größer werden.

Panisch betrat er die Abflughalle und sah sich um. Überall Menschen mit ihren Koffern. Kleine Kinder rannten herum, deren Eltern laut nach ihnen riefen hierzubleiben. Dazwischen Flughafenangestellte. Nervös erhaschte er einen Blick auf die Abflugtafel, dann sah er zu den verschiedenen Schaltern der Fluggesellschaften. Und da, nicht einmal zwanzig Meter entfernt, erkannte er einen dunkelhaarigen Schopf. Dort vorne stand Angel.

Vor Freude machte sein Herz einen Hüpfer. Seine Angst, die ihn völlig gefangengenommen hatte, fiel von ihm ab und er rannte auf ihn zu. Doch kurz davor blieb er stehen und beobachtete ihn. Angel präsentierte ihm den Rücken. Bei ihm stand ein älterer Mann, der ihn immer wieder mit leuchtenden Augen ansah, nein, förmlich mit den Augen auszog.

»Angel?«, fragte er kaum hörbar und überbrückte die letzten Distanz zwischen ihnen. »Angel? Was machst du hier?«

Angel wirbelte herum und starrte ihn überraschend an.

»Gab?«, sagte er tonlos.

»Sag schon … was … was machst du hier?« Vorsichtig näherte er sich ihm und nahm seine Hand. »Warum bist du abgehauen? Was ist los?«

»Ich fürchte, ich sollte das aufklären«, sagte eine dritte Stimme.

Gabriel sah über die Schulter und instinktiv umklammerte er Angels Hand fester. Sean näherte sich ihnen mit einem breiten Lächeln im Gesicht.

»Schön, dass es doch noch geklappt hat, Michael«, sprach Sean an den älteren Mann gerichtet und reichte ihm die Hand. »Es freut mich, dass ich dir deinen Wunsch erfüllen konnte.«

»Ja, danke dir, Sean. Hätte es nicht geklappt, wäre es auch nicht schlimm gewesen. Ich muss dann auch schon los, mein Flieger wurde bereits zweimal aufgerufen. Wir sehen uns sicherlich in zwei Monaten wieder. Und dir wünsche ich alles Gute, Angel.« Mit einem Zwinkern nahm der Mann seinen Koffer und lief ohne weitere Worte davon.

Konsterniert stierte Gabriel zuerst Sean, dann Angel an. Auch Angel wirkte sprachlos und schien nicht zu verstehen, was gerade vor sich ging.

»Ihr wollt sicherlich eine Erklärung«, stellte Sean fest und wirkte höchst erfreut. »Das, meine zwei Lieben, war eine kleine Lektion meinerseits. Leider hat sie dich wohl stärker getroffen, als ich ursprünglich vorgehabt hatte. Tut mir leid«, meinte er an Gabriel gewandt. »Aber in erster Linie war es eine Lektion für dich, mein Kleiner.« Er sah Angel tief in die Augen, der ihn immer noch verwirrt anblickte, dafür aber Gabriels festen Griff erwiderte. »Wie du siehst, fliegt Michael allein nach Südafrika … ohne dich. Du hast vor einem Monat zugesagt die Geschäftsreise mit ihm zu machen. Und ich fand es schon damals eine blöde Idee. Das weißt du. Und wie du auch weißt, möchte ich schon seit längerem, dass du endlich mit diesem Job aufhörst. Jetzt hast du einen guten Grund das zu tun. Ich habe dich übrigens kurz nach Michaels Bitte, dass du ihn begleiten sollst, von der Liste gestrichen. Von mir hat er nie eine Zusage erhalten, dafür habe ich ihm den Wunsch erfüllt, dass er dich wenigstens vor dem Abflug noch einmal sehen durfte.« Sean machte eine Pause, trat einen Schritt näher und zog Angel in eine liebevolle Umarmung. »Verzeih mir, mein kleiner Bruder. Du hast was Besseres verdient. Nach langem hin und her kam mir diese Idee. Ich will nur, dass du glücklich bist. Du hast lange genug andere glücklich gemacht, jetzt bist du an der Reihe.«

Fassungslos und mit Tränen in den Augen löste sich Angel von Sean und zitterte. Immer wieder schüttelte er den Kopf. Gabriel legte ihm einen Arm um die Schulter und hauchte ihm einen Kuss auf die Schläfe. Anschließend bedachte er Sean mit grimmiger Miene.

»Jetzt weiß ich auch, warum du innerhalb einer halben Stunde von Havering in der Innenstadt sein konntest. Du warst gar nicht zu Hause.«

Sean lachte. »Ich war bei Tyler, der bekanntlich nur ein paar Kilometer vom Club entfernt wohnt.«

»Verdammter Mistkerl! Dir gehört eine Tracht Prügel.« Gabriel konnte nicht anders und prustete los und Angel fiel mit ein.

© Madison Clark

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Das war das große Finale und ich hoffe, es hat euch allen gut gefallen. Was wäre denn eine Liebesgeschichte ohne Happy End.
Und morgen erwartet euch dann sozusagen das Türchen Nr. 25 oder besser gesagt die große Weihnachtsüberraschung im BLACK DESIRE. Vorbeischauen lohnt sich.

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Adventsgeschichte – Angel’s Guardian 23.12.2016

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WOW … hier kommt schon das Türchen Nr. 23. Wie die Zeit vergeht. Morgen erwartet euch das große Finale, also nicht verpassen.
Und bevor ich euch heute in die Geschichte entlasse, möchte ich euch noch etwas ganz Besonders vorstellen. Die Jungs vom BLACK DESIRE haben nun ihren eigenen Web-Auftritt … vorbeischauen lohnt sich 😉
Zudem erwartet euch am 25.12. noch die große Weihnachtsparty mit den Jungs … die werdet ihr hier auf meinem Blog finden oder ihr schaut einfach bei den Jungs vorbei. Denn ihr könnt auch noch etwas dabei abstauben 😉

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Wer gerne noch einmal alle Türchen nachlesen möchte, der klickt bitte HIER.

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Türchen 23

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Während des Essens glaubte Riley sich in einem wunderschönen Traum. Alles schien perfekt. Gab hätte ihn ebenso einfach nur in einen Imbiss zu Fish und Chips und einer Cola einladen können – es wäre genauso perfekt gewesen. Die Pizza schmeckte köstlich und auch der Wein war weder zu trocken noch zu süß. Als Gab ihm zum Nachtisch auch noch Mousse au Chocolat servierte, hätte dieses Abendessen nicht vollkommener sein können.

»Den Tipp hat mir Tyler gegeben.« Gab zwinkerte ihm zu. »Ich hoffe, dass es auch schmeckt.«

Von allen Süßspeisen, die Riley kannte, gehörte Mousse au Chocolat zu seinen unangefochtenen Favoriten. Er probierte und die Geschmacksexplosion in seinem Mund war unbeschreiblich.

»Das ist das Beste, was ich je gegessen habe.«

»Du Charmeur.« Gab grinste frech und probierte selbst vom Nachtisch. Genussvoll verdrehte er die Augen. »Okay, du könntest recht haben.«

Kichernd sahen sie sich an, aßen schweigend, bis Riley sich satt und zufrieden zurücklehnte.

»Ich glaube, das war das schönste Abendessen, das ich je hatte.«

»Und es muss nicht das letzte gewesen sein. Vielleicht nicht gerade in dieser Wohnung und auch nicht unbedingt in meiner kleinen Bude … aber ich lade dich gerne hin und wieder zum Essen ein.«

»Das meinst du ernst«, stellte Riley ein wenig verwundert fest.

Im nächsten Moment stand Gab vor ihm, fasste ihn an den Händen und zog ihn auf die Füße. Gemeinsam gingen sie in den Wohnbereich und ließen sich auf der Decken- und Kissenlandschaft nieder. Sie wirkte nicht nur gemütlich, sie war es auch. Das Feuer im Kamin knisterte gemütlich, und Riley fühlte sich so sicher wie schon lange nicht mehr. Gab vermittelte ihm eine Art von Vertrautheit, die ihm zwar immer noch fremd war, dennoch war es etwas, das er so schnell nicht wieder hergeben wollte.

Mit im Nacken verschränkten Armen machte Riley es sich bequem. Er lauschte dem prasselndem Holz und der leisen Musik und genoss es dabei in vollen Zügen, Gab an seiner Seite zu wissen. Das brennende Feuer warf Schatten an die weiße Decke, wo sie sich zu einem Tanz ineinander verwoben und schließlich wieder auseinander waberten. Das erinnerte ihn unweigerlich daran, wozu ihm Tyler geraten hatte, als er Finn und ihn gestern Abend besucht hatte, um nach dem Rechten zu sehen. Er wollte, dass Gab noch eine wichtige Sache von ihm selbst erfuhr, doch Riley wusste nicht, wo er anfangen sollte.

»Dir liegt doch etwas auf dem Herzen«, sagte Gab nach einer Weile.

Überrascht drehte er den Kopf zur Seite. Gab stützte seinen Kopf mit der Hand ab und sah ihn neugierig an.

»Lass mich raten«, sprach er weiter. »Es geht um deinen Job als Callboy.«

»Woher…«

»Woher ich das weiß?«, beendete Gab den Satz und schmunzelte verlegen. »Weil ich dich das sonst gefragt hätte und weil es das Einzige ist, worüber wir zwei noch nicht geredet haben. Mal abgesehen von der anderen Sache. Aber ehrlich gesagt, Tyler und ich haben heute Morgen noch einmal darüber gesprochen und ihm ist rausgerutscht, dass er dich darum gebeten hat, dass du es mir erklärst. Wenn du das jetzt nicht willst, musst du das aber nicht.«

Riley seufzte und setzte sich auf. »Doch … ich will es. Ich möchte, dass du den Grund erfährst. Inzwischen habe ich auch verstanden, wie wichtig es für dich ist, dass du es weißt. Oder anders gesagt, ich möchte nicht, dass etwas zwischen uns steht. Zwar habe ich keine Ahnung was es ist, das ich fühle, wenn wir zwei zusammen sind, doch es ist schön.«

Gabs verständnisvolles Lächeln war Antwort genug und Riley nahm all seinen Mut zusammen. »Ich … ich tu es, weil es das ist, was ich wirklich kann. Ich war in keiner Schule und kann eben nicht so arbeiten wie du, Sean und Tyler. Schreiben fällt mir immer noch sehr schwer, wobei das Lesen durch die ganzen Bücher immer besser wird. Verstehst du das?«

Gab nickte. »Du hast Angst, dass dir deine fehlende Schulbildung im Weg steht. Mir würde es an deiner Stelle genauso gehen.«

Beruhigt holte Riley tief Luft. »Aber das ist nicht alles. Sex ist das Einzige, wo ich wirklich sicher bin, dass ich alles richtig mache. Das ist immer dasselbe, nur mit anderen Männern. Einige sind nett, andere weniger. Wir küssen uns nie, wir reden auch nicht viel. Ich empfinde dabei nichts. Es ist einfach etwas, was ich tu und dann gehen sie wieder. Hier drin«, dabei legte er die Hand auf seine Brust, »da ist alles tot, wenn ich bei ihnen bin. Nur bei dir … bei dir ist es ganz anders. Es ist so…«

Mitten im Satz brach er ab. Gab griff nach seiner Hand und streichelte ihm sanft mit dem Daumen über den Handrücken.

»Ich glaube, ich weiß es. Du bist dann wie ein Roboter, der einfach funktioniert. Gefühllos und mechanisch. Das ist es, was du sagen willst.«

Beschämt senkte Riley den Blick. »Ja«, flüsterte er. »Und ich bin es Sean schuldig. Er hat so viel für mich getan. Schon viel zu viel und ich wollte ihm etwas zurückgeben. Das, was ich verdiene geht zur Hälfte an ihn, aber manchmal will er das gar nicht. Dann gehört das ganze Geld mir. Sonderwünsche kosten extra und auch das will er nicht, sondern er gibt es mir. Der Besuch auf der Vernissage mit Stephen, das Geld hat er mir geschenkt.«

Einen Moment breitete sich Schweigen zwischen ihnen aus. Gab setzte sich auf und nahm Rileys andere Hand ebenfalls in seine.

»Ich danke dir für deine Ehrlichkeit«, sagte Gab leise und küsste Rileys Finger zärtlich. »Du hast eben nicht nur einen großen Schritt getan, sondern mir auch die Augen geöffnet. Mir ist egal, mit was du dein Geld verdienst, solange du nur bei mir bist.«

Riley fühlte die Hitze in seinem Gesicht. Das war das erste Mal, dass ein Mann so etwas zu ihm sagte. Zugleich wusste er, wie ehrlich die Worte gemeint waren, trotz der Wahrheit, die er ihm eben offenbart hatte.

»Weißt du eigentlich, dass ich mich in dich verliebt habe«, hauchte Gab ihm ins Ohr und küsste ihn liebevoll auf die Wange. »Du bist wahrscheinlich das Beste, was mir je passiert ist.« Dann küsste er ihn wieder, dieses Mal auf die andere Wange. »Angel, du trägst nicht nur den Namen eines Engels, du bist einer.« Erneut küsste er ihn, doch nun trafen sich ihre Lippen.

Riley schloss die Augen und stöhnte instinktiv in den Kuss hinein. Gabs Zunge streichelte seine zuerst sanft, dann leidenschaftlicher. Wie in einem Rausch ließ Riley sich fallen und genoss das immer feuriger werdende Zungenspiel. Dabei legte er seine Arme in Gabs Nacken und zog ihn ganz nah zu sich heran. Er wollte seine Wärme spüren, seinen Körper, der ihm so viel Sicherheit bot, dass er sich fast schon an ihm festkrallte.

Doch auf einmal war alles anders. Riley lag auf den Kissen, Gab über ihm. Dessen Finger fuhren ihm zärtlich und doch bestimmend über den Hals, die Brust und hinunter zum Bauch. Während sie sich weiterhin stürmisch küssten, wanderten Gabs Hände unter seinen Pullover und er schob ihn langsam nach oben. Dann lösten sich ihre Lippen voneinander und mit einem verschwörerischen Grinsen sah er Riley tief in die Augen.

Gab hauchte ihm sanfte Küsse auf seinen Hals und dann spürte er dessen Lippen auf seinem Bauchnabel. In diesem Moment war Riley plötzlich gefangen in einer ganz neuen Welt. Die Schmetterlinge wuselten umher, seine Haut kribbelte und sein Herz schlug noch niemals so schnell. Was immer Gab mit ihm tat, er wollte nicht, dass er aufhörte. Das tat er auch nicht. Doch zuerst half er Riley den Pullover auszuziehen und zog anschließend auch seinen aus. Ihre erhitzten Körper rieben sich aneinander und Riley stöhnte gleich mehrmals hintereinander. Im nächsten Moment spürte er Gabs Zunge, die ihm behutsam und doch fordernd die eine Brustwarze leckte. Mit den Fingern streichelte er seine andere. Es fühlte sich an wie in einem wunderschönen Traum, nur war es keiner. Gab entlockte ihm plötzlich Gefühle, von denen er sich nicht einmal sicher war, was genau er eigentlich gerade empfand. Noch nie hatte ihn ein Mann auf diese Weise berührt. Es war unbeschreiblich berauschend, stürmisch und leidenschaftlich.

Gab schenkte ihm so viel auf einmal, dass er gar nicht wusste, wie er reagieren sollte. Er krallte sich an dessen nacktem Rücken fest und bäumte sich ihm entgegen, wenn seine Zunge ihn liebkoste. Immer wieder trafen sich ihre Lippen zu einem lustvollen Kuss, der Riley nur noch hungriger auf einen weiteren machte.

Schließlich wanderten Gabs Mund und Hände immer weiter nach unten. Heiße Finger streichelten Rileys Oberkörper und irgendwann öffnete er ganz langsam die Knöpfe an seiner Jeans. Für einen Moment versteifte sich Riley. Obwohl er in Sachen Sex schon zahlreiche Perversitäten am eigenen Leib erleben musste, war es für ihn etwas völlig anderes, unerwartet auf der anderen Seite zu sein. Noch nie hatte ihn ein Mann verwöhnt, wie Gab es gerade tat. Ein wenig ängstlich versuchte er sich vorzustellen, wie es sich anfühlen würde, dieses Mal derjenige zu sein, der genießen sollte.

»Lass dich fallen … lass dich einfach fallen und genieße«, flüsterte Gabriel und küsste ihn zärtlich auf den Bauchnabel.

Rileys Körper entspannte sich wieder und er schloss die Augen. Er konzentrierte sich nur noch auf das, was er spürte und fühlte. Und das war etwas, dass er nie für möglich gehalten hatte. Verspielte Finger zogen ihm die Jeans und Boxershorts aus. Wie in Trance bekam er mit, wie auch Gab sich seiner Sachen entledigte. Augenblicke später entlockten ihm Gabs Lippen ein stöhnendes Seufzen. Sanft, und dennoch voller ungezügeltem Feuer begann er plötzlich Riley auf eine Art und Weise zu stimulieren, die ihn alles um sich herum vergessen ließ.

Am Ende dieser Nacht hatte Riley eine der schönsten seines bisherigen Lebens mit Gab verbracht.

© Madison Clark

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Endlich haben die zwei ihr wohlverdientes Glück gefunden. Was meint ihr? Aber vergesst nicht, noch ist die Geschichte nicht zu Ende.

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